Archiv für die Kategorie ‘Piratenpartei’

Es gibt viele von uns,

Bürger die gerne Politik machen wollen, aber sich nicht trauen oder nicht wissen wo sie anfangen können.

Bei den Piratenpartei ist das ganz einfach:

Man besucht den Stammtisch! Dort treffen sich alle aktiven Piraten. Vom Landtagsabgeordneten, Vorsitzenden bis hin zum Basispirat. Sogar auch nur Interessenten, die gerne Politik machen wollen, aber keiner Partei angehören wollen.

Diskutiert wird dort sehr viel. Über aktuelle Kommunale Themen bis hin zum Bundesthema wird alles diskutiert und überlegt was dies für den Stammtisch bedeutet. Sogar über Interne Themen, wie aktuelle Diskussionen von einer Mailingliste, oder über Verhalten von manchen Piraten in der Öffentlichkeit wird diskutiert.

Nach dem Motto:

„PIRATEN DISKUTIEREN GERNE ÖFFENTLICH!“

Das ist aber auch gut so, denn so wird die Bürgernähe oder die Transparenz und Meinungsbildung gewahrt.

Als Politkneuling ist dies der perfekte Einstieg in die Welt der Piratenpartei.

Ob man sich über Bundes- oder Landesarbeitskreise informieren will, oder über kommunale Themen, hier werden alle Fragen beantwortet.

Auch über persönliche Politische Probleme wird diskutiert. Wie z.b. über eine Stadtverordnung über die man benachteiligt wird.

Wenn man sich einig ist, ein Thema anzupacken, wird schnell ein Arbeitskreis gebildet und fort an darin gearbeitet.

Jetzt nach der erfolgreichen Landtagswahl wird hierzulande in NRW angefangen die Kommunalpolitik weiter auszubauen.

Da die Kommunalpolitik sehr intensiv und keine leichte Aufgabe ist, braucht der Stammtisch jede menge Bürger, die sich bereit erklären mitzumachen.

Wenn Du also bereit bist, diese Aufgabe anzupacken und in Deiner Stadt etwas zu verändern, dann komme einfach bei einen unseren Stammtische vorbei und hilf uns, auch dieses Territorium zu entern.

TRAUE DICH, ES IST NICHT SCHWER IN DIE POLITIK EINZUSTEIGEN

Unsere Kreisstammtische findest du

http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Kreis_Wesel/Stammtisch

Vorbei die Zeiten, als die Piratenpartei noch um Aufmerksamkeit buhlte. Heute im Jahre 2012 wo Sie kurz vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein und NRW steht und bereits im Saarland im Landtag und in Berlin im Senat eingezogen ist, ist die Piratenpartei gefragt mehr denn je.

Die Leute auf den Infostand feiern uns wie die neuen Volkshelden der Nation. Man lobt uns im vorbeigehen, oder man bekommt als Antwort: „Ich weiß zwar nicht was ihr im Wahlprogramm habt, aber ich wähle euch aus Protest! Um die anderen Parteien zu ärgern!“

Viele Leute sagten zu uns das Sie es großartig finden, das junge Leute wie wir, sich so für die Politik arrangieren und wir mit unserer Art eine neue Art von Demokratie ins Land bringen.

Man merkt den Bürgern an, das Sie in uns eine neue Hoffnung sehen, die Politik in Deutschland maßgeblich zu verändern und den einzelnen Bürgern mehr Demokratie gibt. Vor allem findet man unsere Ideen frisch und nicht so „eingestaubt“ wie es bei den anderen Parteien ist. „Die anderen reden nur und halten nichts, immer wieder die selben Versprechungen und kaum sind sie an der Macht, interessiert ihnen nur das Geld was sie dort bekommen“ sagen viele verärgerte Bürger zu uns.

Auch die die Medien haben uns als Verkaufsschlager gefunden, es vergeht nicht ein Tag wo nicht über die Piratenpartei berichtet wird. Sei es in den Zeitungen oder im Fernsehen. Unsere Listen- und Direktkandidaten hetzten von einen Termin zum nächsten. Der Wahlkampfstress hat uns im vollen Umfang umschlungen.

Das war früher anders, als ich damals in meiner Region bei der Landtagswahl in NRW 2010 der Direktkandidat der Piratenpartei war, mussten wir um jede Aufmerksamkeit kämpfen. Niemand interessierte sich großartig für die Piratenpartei und wir wurden für „Botschafter der Schiffsenterer aus Somalia“ gehalten. Man beschimpfte uns, weil wir den anderen Parteien die Stimme klauen und was das ganze doch soll. Es reicht doch schon das es die SPD, CDU, FDP und die Grünen gibt! Mehr braucht das Land nicht!

Das war bei der Bundestagswahl 2009 auch nicht anders. Die kleinen Infostände die wir damals hatten, wurden oft belächelt. Pavillons mit unseren Logo und Namen hatte wir nicht und konnten wir uns auch nicht leisten. Da musste der alte Tapeziertisch aus dem Keller und Papa’s Pavillon aus dem Garten herhalten… Nebenbei musste man ihm noch versprechen ihn nicht kaputtzumachen :-D.

Damals hatte man noch sogenannte „Spukies“ deren Rückseite gummiert waren wie Briefmarken, damit sie sich von selbst ablösten, sobald sie nass wurden. Diese konnte man auch Mülltonnen oder Laternen kleben. Genauso oder viele kleine Miniaufkleber mit Sprüchen wie „Piratssphäre“ oder „Zensursula“. Oder man hatte sich Abends getroffen und hatte eine Leuchtfeueraktion gestartet indem man das Parteilogo an Hochhäuser mit einen großen Flutlicht gestrahlt hat. Genauso nutzte man Methoden wie das sogenannte „Reversegrafitti“, wo man dreckige Wände mit einen Hochdruckreiniger mit Hilfe einer Schablone das Parteilogo saubermachte. Genauso erinnere ich mich an Wahlkampfveranstaltungen der anderen Parteien, die man mit Fahnen und Piratenpartei T-Shirts „enterte“.

Diese Zeiten scheinen nun vorbei zu sein, wir sind momentan so auf einen Steilflug nach oben, wo man schon gelobt wird, wenn man erwähnt, das man Mitglied der Piratenpartei ist.

Wir sind dabei erwachsen zu werden. Wir haben endlich die Möglichkeit Politik mit den „Großen“ zu machen. Die Piratenpartei wird flügge. Auch sehe ich immer mehr Mitglieder mit Anzug und Krawatte als mit einen T-Shirt mit Sprüchen wie „1984 war nicht als Anleitung gemeint“. Es wird Zeit sich der wichtigen Kommunalpolitik zu widmen, sich den Problemen in der Region in der mal lebt zu kümmern. Sich über Probleme wie: „Haushaltfinanzierung oder den Straßensanierungsbeschluss“ Gedanken zu machen. Mit Probleme die eine kleine Protestpartei die sich 2006 gegründet hat, vor 1 Jahr noch keine großen Gedanken darüber gemacht hat.

Ein Politiker meinte zu mir liebgemeint: „Herzlich Willkommen in der realen politischen Welt“. Es wird Zeit diese Probleme zu bewältigen und mit jeden neues Mitglied wird diese Partei weiter über sich hinauswagen und auch diese Probleme meistern. Man findet neue Weggefährten und Freunde, neue Anhänger und Bürger die einen unterstützen.

Guerillamarketing brauchen wir nicht mehr, höchsten um uns mal einen kleinen Scherz zu erlauben.

Allerdings vermisse ich diese Zeit und erwische mich heute immer noch, wenn ich bei meinen Verwandten, die mich und uns unterstützen, einen Aufkleber mit unseren Parteilogo auf deren Mülltonne klebe 😉

Im diesen Sinne:

Klarmachen zum Ändern!

und auf in neue Gewässer!!!!

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